2014: Einstürzende Mauern

In der Erinnerungskultur der Bundesrepublik Deutschland kommt dem Jahr 2014 eine wesentliche Bedeutung zu. Diese war für KlangNetz Dresden Anlass, anhand der in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum ins Leben gerufenen Konzertreihe »Einstürzende Mauern« den 25. Jahrestag des Berliner Mauerfalls als Leitgedanken in den Mittelpunkt zu stellen. In mehreren stilistisch breitgefächerten Konzerten setzten sich sieben renommierte Dresdner Ensembles – der Chor und das Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Dresden, AUDITIVVOKAL DRESDEN, das elole-Klaviertrio, das Ensemble El Perro Andaluz, Sinfonietta Dresden, Mitglieder der Dresdner Philharmonie und courage – Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik – mit Fragen der Identität der Neuen Musik auf beiden Seiten der Mauer auseinander, suchten nach Gemeinsamkeiten wie Unterschieden im Spannungsfeld der 40-jährigen Teilung und präsentierten sowohl Uraufführungen als auch bekannte und weniger bekannte Werke, die mit unterschiedlichen sozialen und gesellschaftspolitischen Ereignissen in Verbindung standen. Darüber hinaus fand in Einführungsgesprächen, moderierten Konzerten und Schulmatineen eine gezielte Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Themen statt, um die Thematik im öffentlichen Diskurs zu verankern.


Do 27.02.14 | AUFTAKTKONZERT: AUDITIVVOKAL DRESDEN

Den Auftakt dieser Reihe gestaltete am Donnerstag, 27. Februar um 19:30 Uhr im Marta-Fraenkel-Saal des Deutschen Hygiene-Museums AUDITIVVOKAL DRESDEN, eines der renommiertesten Ensembles der Neuen Deutschen Vokalmusik, zusammen mit Tänzern des TanzNetzDresden. In hoch spannenden Werken von Bredemeyer (UA posth.), Froleyks, Haas, Katzer, Stäbler, Odeh-Tamimi und Yeats (UA) widmete sich das Ensemble unter der Leitung von Olaf Katzer dem 25. Jahrestag des Mauerfalls und damit dem bis heute nicht abschließend aufgearbeiteten Rückblick in die deutsch-deutsche (Musik-)Geschichte. Dabei wurden nicht nur „die Mauer“ an sich, sondern der Umgang und die Reflexion mit dem Phänomen menschlich-politischer Gewalt und seinen Auswüchsen aus verschiedenen aktuellen Blickwinkeln beleuchtet.

Pressestimmen zum Auftaktkonzert:

„…Eine fabelhafte Eröffnung der Konzertreihe. Möge sie über das Jahr so weiter laufen…“

„Mit `Burning Minds“ für zwölf Stimmen schuf Gerhard Stäbler eine chiffrierte Spiegelung des Brecht/Eisler-Werkes `Gegen den Krieg´ – faszinierend und mit Hochkonzentration setzte AUDITIVVOKAL diese bedrückend wirkende Klangwelt um…“

„Im zweiten Teil des Konzertes konnte man in solistischen Besetzungen…eine große Ausdrucksbandbreite zur Mauern-Thematik verfolgen. AUDITIVVOKAL überzeugte in allen gesungenen, gesprochenen oder mit den Stimmorganen neu zu formenden Phrasen…“

„…zeigt der Bassist Cornelius Uhle per ausdruckserfüllter Stimme den „Spiegel der Erde“…Ein Gesang, die ganze globale Not umfassend, der wahrlich ins Mark geht…“

„Am Ende des Konzertes stand die Uraufführung des Briten Marc Yeats: „oros“ für acht Stimmen…eine beeindruckende `gesprayte´ Klangwand, die die Sänger individuell und eben doch gleichzeitig-gemeinsam aufbauten – diese klangliche `Mauer´ blieb als Stele, als Klangsäule im Ohr erhalten.“

aus: „Neues Deutschland“ und den „Dresdner Neuesten Nachrichten“


So 6.04.14 | Chor und Sinfonieorchester der HfM Dresden

Im Konzertsaal der Dresdner Musikhochschule fand am Sonntag, 6. April um 11 Uhr das zweite Konzert der von KlangNetz Dresden veranstalteten Reihe „Einstürzende Mauern“ statt, das am 7. und 8. April (jeweils 19:30 Uhr) wiederholt wurde. Diesmal erweiterte sich der Besetzungsrahmen auf höchst unterschiedliche Werke der Chorsinfonik. Die Gesamtleitung hatte Prof. Ekkehard Klemm. Es begegneten sich herausragende Komponisten aus Ost und West – in diesem Fall der Ehrendoktor der Musikhochschule Helmut Lachenmann und der ehemalige Kompositions-Professor Lothar Voigtländer. Als Gegenpart zu Voigtländers „MenschenZeit“-Oratorium erklang Mozarts große Messe in c-Moll. Zwischen beiden chorsinfonischen Werken spielte das Sinfonieorchester der HfM Dresden Lachenmanns „Notturno“.

Pressestimmen zum Chorsinfonischen Konzert:

„…Lachenmanns ‚Notturno‘ für kleines Orchester mit Cello Solo (Solist: Gilbert Bernado Roig)“ erklang in „…ansprechender Interpretation…“

Voigtländers „MenschenZeit“: „In einer Art poetischen Unruhe werden … immer neue emotionale Stürme entfacht – trotzdem gelingt ein Festhalten im Zuhören…“

„Ekkehard Klemm wahrte vom Pult aus die Übersicht…“ und „konnte (…) sich auf die engagiert mitgehenden studentischen Ensembles ebenso verlassen wie auf ein souverän sprechendes, singendes und auch schreiendes Solistenquartett – neben Julia Böhme, Falk Hoffmann und Carl Thiemt überzeugte vor allem die Sopranistin Romy Petrick…“

aus: „Dresdner Neuesten Nachrichten“


Mi 9.04.14 | Geistliche Musik heute?

Gespräch und Reflexion mit dem Komponisten Lothar Voigtländer

Im Rahmen der Reihe EINSTÜRZENDE MAUERN fand ein begleitendes Gespräch zur Reflexion über die Entwicklung der deutsch-deutschen Musikgeschichte bis in die Gegenwart statt. Dazu wurde der Komponist Lothar Voigtländer (*1943) eingeladen, dessen Oratorium „MenschenZeit.“ zuvor dreimal im Konzertsaal der Hochschule zu erleben war. In dieser Veranstaltung gab der in Leisnig geborene Komponist Einblicke in das Komponieren geistlicher Musik sowie in sein aufgeführtes Oratorium.


Do, 3.07.14 | elole-Klaviertrio

Das dritte Konzert der Reihe am Donnerstag, 3. Juli um 19:30 Uhr widmete sich der Gattung des Klaviertrios und fragte nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Komponieren in den beiden deutschen Staaten nach 1945: Inwieweit hinterließen Weltbezüge Spuren in der Musik? Hatte dies kompositorische Konsequenzen für die Werke und sind diese hörbar? Das elole-Klaviertrio eröffnete mit Fritz Geißlers Klaviertrio Nr. 1 sein Konzertprogramm und stellte im Anschluss zwei Werke aus der BRD und der DDR gegenüber. Der „Westen“ – mit Bernd Alois Zimmermanns „Présence“ vertreten – wurde dem „Osten“ mit Georg Katzers Werk „Zwei Verlautbarungen“ kombiniert. Beide Stücke verlassen in ihrer musikalischen Anlage die herkömmlichen Gattungsgrenzen: Zimmermann errichtet in „Présence“ einen ganzen Kosmos aus Beziehungen und nutzt Figuren aus der Weltliteratur als Erweiterung des instrumentalen Geschehens. Katzer wiederum lässt die Interpreten Texte aus dem chinesischen Buch der Weisheit rezitieren.

Pressestimmen zum 3. Konzert dieser Reihe:

„…man wusste die Kompositionen von Fritz Geißler, Georg Katzer und Bernd Alois Zimmermann in guten Händen.“ „Musikalisch ergab sich da eine Linie der Grenzüberschreitung, vielleicht auch „Einreißung“ gewohnter Hörkonventionen.“

„…“Présence“ … ist aber kein gewöhnlicher Gattungsbeitrag, sondern weist auf Tanz und Literatur als gleichberechtigte Ebenen. Hier geschieht der „Grenzüberschritt“ auf eine sehr natürlich wirkende Weise.“

„Das alles kam in den Interpretationen durch das elole-Klaviertrio wunderbar zum Tragen. Die drei Musiker können sich auf ihre gegenseitig lang erprobte Erfahrung im Erspüren „richtig“ geatmeter und gestalteter Phrasen verlassen.“

„José Biondi ergänzte mit sparsamen Körperaktionen und dem Entrollen der Spruchbänder von Paul Pörtner die künstlerischen Ebenen, so dass man am Ende nach nur drei Klaviertriokompositionen doch überzeugt war, eine ganze Welt kennengelernt zu haben.

aus: „Dresdner Neuesten Nachrichten“


Do, 11.09.14 | Ensemble El Perro Andaluz

Im 4. Konzert der Reihe wurde am Do, 11. September um 19:30 Uhr die erfolgreiche Zusammenarbeit von El Perro Andaluz mit dem Stadtmuseum Dresden unter dem Zeichen jüngester Geschichte fortgesetzt. Im Rahmen der Sonderausstellung „Im Kreuzfeuer. Künstlerische Positionen zu Krieg, Frieden und Versöhnung“ erklangen Kompositionen, die unter dem Thema „so fern … so nah“ der Dualität und Überwindung gewidmet waren. Auf dem Programm standen solistische und kammermusikalische Werke von Komponisten, deren künstlerischer Werdegang vor dem Hintergrund eines geteilten Landes seinen Anfang genommen hat. Dabei lag es nahe, Stücke von Friedrich Goldmann und Paul-Heinz Dittrich, die beide zu den wichtigsten Komponisten der ehemaligen DDR gehören und auch nach der „Wende“ großen Einfluss auf nachkommende Generationen hatten, mit Uraufführungen von Torsten Reitz und Amir Shpilman zu kombinieren. Mit Isang Yun wurde zudem ein deutsch-koreanischer Komponist gespielt, dessen Schaffen und Biographie die Spannungen zwischen Ost und West symbolisiert und gleichsam überwindet.

Stimmen zum 4. Konzert dieser Reihe:

„Wo sonst könnte Musik politisch sein, wenn nicht in Dresden? … 1848 wurde hier aus dem Hofkomponisten Richard Wagner ein steckbrieflich gesuchter Anführer, weil er sich am Maiauftstand beteiltigt hatte. Und die Wende 1989 wurde mit jenem legendären „Fidelio“ hinter Stacheldraht musikalisch vorbereitet und begleitet.“

„Und dem Streben auch die Komponisten unserer Zeit nach: Amir Shpilman etwa hat mit „Echad“ den Gedanken der Einheit zum Titel seines Beitrags gemacht – wird doch das hebräische Wort im Alten Testament an einer berühmten Stelle verwendet, wo es heißt, dass Mann und Frau eins werden sollen.“

aus: „Concerti“


Do, 2.10.14 | Sinfonietta Dresden

Unter dem Motto „Kontrapunkte – Blickwinkel“ präsentierte Sinfonietta Dresden im fünften Konzert dieser Reihe bedeutende Werke der letzten Jahrzehnte und zwei Uraufführungen von Torsten Reitz und Christian Münch. In der von rund 220 faszinierten Schülerinnen und Schülern besuchten Matinee-Aufführung wurde der Frage nachgegangen, welche Parallelen bzw. Differenzen es in der zeitgenössischen, deutschen Musik vor und nach der Wende gibt. Prof. Ekkehard Klemm führte charmant durch die Veranstaltung und spürte anhand von musikalischen Beispielen der Frage nach, wie Komponisten gesellschaftliche Prozesse wahrnehmen und ob sie diese in ihrer Musik verarbeiten. Das abendliche Konzert begann mit dem dreisätzigen Gemeinschaftswerk „In Memoriam Paul Dessau“, das die Komponisten Schenker, Bredemeyer und Goldmann ihrem Lehrer Paul Dessau – einem der wichtigsten Wegbereiter der Moderne in der DDR – nach dessen Tod widmeten. Diesen drei Perspektiven folgte das von Sinfonietta in Auftrag gegebene Werk „jede Taube“ von Torsten Reitz, welches die Taube als Friedenssymbol zum Gegenstand hat und die ambivalente Wertschätzung dieses Vogels mit aktuellen Themen in Beziehung setzt. Mit Karlheinz Stockhausens „Kontra-Punkte“ stand zudem eines der ersten seriellen Werke der BRD auf dem Programm. Die zweite Uraufführung „Klavierkonzert-Fragment“ stammt aus der Feder von Christian Münch und symbolisiert mit seinen zwei vierteltönig gegeneinander gestimmten Orchesterblöcken, wie sich zwei Teile in unterschiedlicher Weise um den Solopart lagern, miteinander korrespondieren, sich gegenseitig annähern, aber auch wieder voneinander entfernen. Den Abschluss bildete das „Concerto funèbre“ – eines der berührendsten Werke für Violine im 20. Jahrhundert von Karl Amadeus Hartmann, der sich nicht scheute, in seiner Musik tief existentielle oder gar politische Akzente zu setzen.

Pressestimmen zum 5. Konzert:

„Unter Klemms klangwalterisch so engagierten wie überzeugenden Leitung musizierte die Sinfonietta Dresden ein klug disponiertes Programm. Einleitend erklang das Gemeinschaftswerk „In Memoriam Paul Dessau“, das die einstigen (…) Dessau-Schüler Friedrich Schenker, Reiner Bredemeyer und Friedrich Goldmann komponierten.“

„Zwei Uraufführungen bereicherten dieses Konzert, zunächst „jede Taube“ von Torsten Reitz – ein klangvolles Mauerdickicht mit hellstem Licht und hermetischem Dunkel, (…). Ein Stück mit beängstigend klingendem Schwärmen ganz ohne Schwingen, anschwellende Klangtupfen, die mit flatternden Pizzicati versehen und für die Sinfonietta komponiert worden sind.“

„Nach der Pause dann das „Klavierkonzert-Fragment“ von Christian Münch, der sein abgeschlossenes Kurzstück bewusst als Fragment bezeichnet hat, weil das Aufblenden und Verschwinden von Tönen seiner Meinung nach nur ausschnitthaft ist. Dafür hat er allerdings beinahe bildhaft zwei Orchestergruppen um das von Stefan Eder bediente Soloinstrument gesetzt, deren sehr unterschiedliches Schreiten mit um einen Viertelton verschiedener Stimmung erzeugt wurde.“

„Mit dem ‚Concerto funèbre‘ von Karl Amadeus Hartmann, (…), ist an den Pionier der Nachkriegsmoderne und Gründer der Münchner musica viva erinnert worden, dessen Musik heute viel öfter in die Konzertsäle gehörte. Seine düsteren Ahnungen, (…), nahm die kriegerischen Gewalten und den ‚Zusammenbruch‘ bezwingend voraus, um in einem Hoffnungsschimmer für einen möglichen Neuanfang zu enden.“

„Klemm führte das Orchester energisch durch dieses Konzert und war der beeindruckenden Solistin Elina Rubio Pentcheva – die 18jährige Spanierin hatte das Concerto just für dieses Konzert einstudiert – ein kollegialer Partner.“

aus: „Musik in Dresden“


Mi, 8.10.14 | Mitglieder der Dresdner Philharmonie

In diesem Konzert widmeten sich Mitglieder der Dresdner Philharmonie in der Besetzung des Streichquartetts „amerikanischen Träumen“ und Visionen. Ausgehend von Ronald Reagans markigen Worten „Tear down this wall!“ vor dem Brandenburger Tor am 12. Juni 1987, die rund zwei Jahre später Wirklichkeit werden sollten, blickten die Musiker über die Grenzen Deutschlands hinaus und versuchten anhand der Streichquartette von Antonín Dvořák und Philip Glass die vielschichtigen Beziehungen zwischen West und Ost – in diesem Falle zwischen „neuem“ Amerika und „altem“ Europa – musikalisch zu beleuchten. Bereits 1892 wurde Dovrak beauftragt, den Amerikanern den „Traum“ einer amerikanischen Musik – einer nationalen Tonsprache – zu erfüllen. In einem von europäischer Kunstmusik dominierten Land schrieb er 1893 sein „Amerikanisches Quartett“, das in der tschechischen Enklave Spillville im US-Staat Iowa entstand und von besonderer Intimität, außerordentlicher Freudigkeit und Farbenpracht zeugt. Diesem Werk wurde mit Philip Glass, der „Träume als Laboratorium seiner Kreativität“ sieht, einer der wichtigsten und produktivsten Vertreter der amerikanischen Minimal Music zur Seite gestellt. Sein wohl längstes und wichtigstes kammermusikalisches Werk, das Streichquartett Nr. 5 (1991), spiegelt eindrucksvoll den Mikrokosmos seiner musikalischen Sprache wider.


Do, 6.11.14 | ABSCHLUSSKONZERT: courage – Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik

Das Abschlusskonzert der Reihe „Einstürzende Mauern“ fand am Donnerstag, den 6. November um 19:30 Uhr im Marta-Fraenkel-Saal des Hygiene‐Museums mit ‚courage – Dresdner Ensemble für zeitgenössische Musik‘ und der Sopranistin Claudia Herr statt. Das für seine hohe interpretatorische Qualität gerühmte Ensemble porträtierte unter dem Motto „zwischen Mauern gesungen – im Freien verklungen“ mit Juliane Klein und Hans‐Joachim Hespos zwei Komponistengenerationen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten. Vor diesem Hintergrund wurden Fragen nach den Voraussetzungen für das Komponieren, Interpretieren und Hören von Musik in West‐ und Ostdeutschland vor und nach der Wende aufgeworfen. Bewusst gewählte Kammermusikwerke und Lieder Juliane Kleins, die zum Teil für dieses Konzert neu bearbeitet wurden, kamen zur Uraufführung und bildeten den dramaturgischen Kontrapunkt zu Hans‐Joachim Hespos’ szenischem Ereignis „ohrenatmer“.

Pressestimmen zum Abschlusskonzert:

„Musik spricht keine Sprache. Sie klingt. Sie schafft Emotionen, die die Zuhörer miteinander verbindet. Sie wirkt grenzüberschreitend.“

„Stimmgewaltig und ausdrucksstark trug (Claudia) Herr die drei Strophen von ‚Nur zwei Dinge‘ von Juliane Klein vor. Genaue wie bei drei Liedern nach Klopstock harmonierten Instrument und Sopran wunderbar miteinander.“

„Einen tiefen Eindruck hinterließ Hans-Joachim Hespos‘ IKAS. (…) Es baute sich Spannung im Raum auf.“

„Die Harmonie zwischen den Künstlern und die Stückauswahl sorgten für einen Abend, an dem die Spannung erst mit dem letzten Ton des letzten Stückes verhallte. Die performativen Elemente wurden ausdrucksstark und mitreißend interpretiert.“

„Ein gelungener Abschluss einer Konzertreihe, die erinnern und zum Nachdenken anregen wollte.“

aus: „Dresdner Neuesten Nachrichten“