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Presse: Sinfonietta Dresden

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- 05.11.2008 l Sinfonietta Dresden beendet die Konzertreihe „Spannungen"

Schon vorbei? Man stutzt - eigentlich hätte man gerne noch
viel mehr Mozart von der Sinfonietta Dresden hören wollen. [DNN]

Aber wahrhaftig beendet das Kammerorchester mit dem 11. Konzert der von den Dresdner Neuesten Nachrichten präsentierten Reihe „Spannungen" am 8. November nach fünf Jahren seinen Zyklus aller Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart. Als besonderes Bonbon wird in den „Spannungen 11" das Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 365 erklingen. Dazu sieht das Vier-Gänge-Menü des Abends das C-Dur-Konzert KV 503 sowie eine Uraufführung der Dresdner Komponistin Silke Fraikin vor, die sich mit „Grazioso 222" in ihrer eigenen Tonsprache Mozart annähern wird. Vom derzeitigen Capell-Compositeur Bernhard Lang erklingt außerdem ein Werk aus einer früheren Schaffensperiode, bearbeitet für Streichorchester.

Das Resümee der Reihe „Spannungen" ist erstaunlich: Nicht nur hat sich das Ensemble ein treues, sehr gemischtes Stammpublikum erobert, das sich sowohl offen für junge, frische Mozart-Interpretationen als auch für die Konfrontation mit zeitgenössischen Kompositionen in den Konzerten zeigte. Mehr noch: Das „Alte" und das „Neue" befruchteten sich gegenseitig, sowohl Zuhörer als auch Orchester bewiesen in den vergangenen elf Konzerten offene Ohren und konnten eindrückliche Erlebnisse mit nach Hause nehmen. Zwölf Uraufführungen sowie neun weitere zeitgenössische Werke, davon acht sächsische Erstaufführungen, sprechen eine deutliche Sprache: Dieses Ensemble baute in der Reihe nicht nur zeitge¬nössische Brücken zwischen Sachsen und Osteuropa, sondern ist fest im kulturellen Leben der Stadt Dresden verankert.

Der Sinfonietta Dresden ist für den Start der „Spiegelungen" und der damit verbundenen Reise in neue, bekannte wie unbekannte Klanglandschaften Erfolg zu wünschen.