Presse: Kammermusik Panorama
Aktualisiert (Donnerstag, 27. Mai 2010 um 09:25)
Geschrieben von: Administrator
Mittwoch, 17. September 2008 um 14:26



- 25.01.2008 l Gesprächskonzert mit Isabel Mundry eröffnete „KlangNetz Dresden'
Staatsoper und Musikhochschule arbeiteten eng zusammen,
um Veranstaltungen mit der Komponistin Isabel Mundry zu ermöglichen. [DNN]
Kurz nachdem das auf vier Jahre angelegte „KlangNetz Dresden" in der Musikhochschule von Jörn Peter Hiekel (Leiter des Instituts für Neue Musik ) mit vielen anwesenden Partnern der Dresdner Kultur feierlich eröffnet wurde, gab es auch schon das erste Konzert des Netzwerkes, dessen Gedanke von Vernetzung und Vermittlung sofort deutlich wurde: Staatsoper und Musikhochschule arbeiteten eng zusammen, um Veranstaltungen mit der Komponistin Isabel Mundry zu ermöglichen, derzeit erster „Capell-Compositeur" der Sächsischen Staatskapelle. Der gute Zuspruch seitens des Publikums lässt für das Netzwerk hoffen, allerdings sollte sorgfältig überlegt werden, an wen man die neue Musik vermittelt. Wenn im akademisch geprägten Publikum nur Fachleute und Komponisten anwesend sind, sind diese zwar auch höchst dankbar, doch der Vermittlungsgedanke sollte unbedingt weiter greifen. So aber war bereits in der Pause das Limit der Aufnahmefähigkeit erreicht, denn Mundrys Werke vermitteln sich beileibe nicht leicht, auch wenn die Komponistin versuchte, ihre Ideen für die Stücke im Gespräch mit Fliekel darzustellen.
Völlig überzeugend und spannend dagegen gelangen die „SpiegelBilder" für Klarinette (Alexandra Hentschel) und Akkordeon (Ruslan Krachkowski) und die „Balancen" für Violine Solo (Alwyn Westbrooke).