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Presse: dicht gewebtes klangnetz

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- 22.01.08 l Die Bundeskulturstiftung fördert die zeitgenössische Musikkultur im Dresdner Raum

Im Jahr 2006 beschloss die Bundeskulturstiftung der Vermittlung Neuer
Musik ein größeres Budget einzuräumen. [DNN]

Auch das Institut für Neue Musik an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bewarb sich um die finanzielle Förderung. Für die Dresdner begann damals ein wahrer Bewerbungsmarathon. Nach dem Bestehen der ersten Runde galt es, den stattlichen Reigen der eingereichten Konzepte weiter zu konkretisieren und die geplanten Projekte finanziell anderweitig zu unterfüttern. Im November 2007 war es dann soweit: Dresden erhielt die begehrte Zusage, neben vierzehn anderen Städten und Regionen (außer Berlin alle im westlichen Teil der Republik gelegen) zur Förderung auserwählt zu sein. Für die nächsten vier Jahre wird damit das „Klangnetz Dresden", eine ungewöhnlich breite Palette von Projekten, die sich der zeitgenössischen Musik widmen, mit mehr als 165.000 Euro pro Jahr von der Stiftung gefördert werden. Weitere Fördermittel schießen überdies regionale Geldgeber hinzu. Ganz unterschiedliche Institutionen und Veranstalter schließen sich dafür zu einem Netzwerk zusammen, das eine neue Form der Kommunikation und Koordination und somit auch die inhaltliche Abstimmung der Konzepte erlaubt. Dabei konnten sowohl die renommierten Klangkörper der Stadt -Sächsische Staatskapelle Dresdner Philharmonie, Kammerchor - als auch einige der freien Ensembles gewonnen werden. Die Bandbreite der Aufführungsorte ist weit gespannt.
Sie reicht von der Semperoper bis nach Hellerau und bezieht auch ungewöhnliche Konzertorte mit ein.