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Presse: der neue don quichotte

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- „Der neue Don Quichotte“

Bernhard Lang ist der «Capell-Compositeur» der Saison 2008/2009 [Semper! Staatskapelle]

Mit seinem Amtsantritt hat Fabio Luisi in der vergangenen Saison eine alte Tradition wieder belebt: In jedem Jahr ernennt die Sächsische Staatskapelle einen «Capell-Compositeur», der - in intensivem Austausch - neue Werke für das Orchester schreibt und damit die jahrhundertealte Uraufführungstradition der Kapelle fortschreibt. Nach Isabel Mundry im ersten Jahr heißt der «Capell-Compositeur» 2008/2009 Bernhard Lang.
Der Österreicher Lang ist ein Grenzgänger, der sich nicht auf ein Genre oder eine Stilrichtung eingrenzen lässt. Seine Werke schließen Arbeiten für das Musiktheater und den Film ebenso ein wie Performances oder Klanginstallationen. Kreative Anregungen empfängt Lang aus dem Jazz oder aus der elektronischen Musik.
Auf die Zusammenarbeit mit der Staatskapelle freut sich der gebürtige Linzer aus verschiedenen Gründen: Zum einen schätzt er die besonderen Qualitäten des Traditionsorchesters, den «besonderen Klang und die Präzision», wie er selber sagt. Zum anderen freut er sich aber auch auf die erneute Zusammenarbeit mit Fabio Luisi, der bereits seine Orchesterwerke «Differenz/Wiederholung 11.2» und «Differenz/Wiederholung 14» mit ihren charakteristischen «Orchester-Loops» zur Uraufführung brachte. Für die Staatskapelle komponiert Bernhard Lang drei neue Auftragswerke, in denen er seine aktuelle Werkreihe «Monadologie» (ein Begriff aus der Philosophie Leibniz) fortführt. «Monadologie II» trägt den Untertitel «Der Neue Don Quichotte» und ist eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit dem berühmten Stoff vom «Ritter von der traurigen Gestalt».