Partner - Sächsische Staatsoper Dresden und Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatsoper Dresden und Staatskapelle Dresden

Die Sächsische Staatsoper engagiert sich innerhalb von KlangNetz Dresden mit zwei Veranstaltungsformaten, dem „Capell-Compositeur“ sowie dem KOOP-Projekt. Die zum Amtsantritt von Fabio Luisi als GMD der Staatskapelle eingeführte Idee eines „Capell-Compositeur“ bedeutet eine erhebliche Erweiterung und Spezifizierung der Aktivitäten dieses renommierten Klangkörpers im Bereich der zeitgenössischen Musik, wobei die Staatskapelle, wie der Titel dieses Projekts verrät, bewusst an lange zurückliegende Traditionen anknüpft.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Orchester – wie die Namen Isabel Mundry, Bernhard Lang und Rebecca Saunders deutlich machen – nicht nur längst etablierte Komponisten einer „gemäßigten Moderne“ favorisiert.

Mit einer stattlichen Zahl von Werkaufführungen, davon jährlich zwei bis drei Uraufführungen, sowie mit den ergänzenden Aktivitäten, namentlich Unterricht in der Hochschule, Probenphasen von studentischen Ensembles mit den Komponisten und Symposien, wird eine überaus große Ereignisdichte erzeugt. Hierin erweist sich eine Differenz gegenüber manchen vergleichbaren Konzepten andernorts, bei denen die Präsenz des residierenden Komponisten zuweilen eher gering ist.

In der Musikhochschule findet jeweils ein Portraitkonzert des „Capell-Compositeurs“ statt. Außerdem wird zu einem Thema, das für diesen Komponisten wichtig ist, ein Symposium veranstaltet.

Die Grundidee des „KOOP-Projektes“ (das Kürzel steht für „Kooperation“) liegt in der ungewöhnlich engen Verklammerung von Theorie und Praxis, fundiert durch die Einbeziehung von Dozenten, die beide Bereiche miteinander zu verknüpfen verstehen.
In einer jährlichen Musiktheater-Uraufführung in der semper kleine szene – es steht jeweils ein experimentelles Werk eines jungen Dresdner Komponisten auf dem Programm – sind neben der Musikhochschule noch zwei weitere Dresdner Kunsthochschulen beteiligt: die Palucca-Tanzhochschule, die Choreographen und Tänzer stellt, sowie die Hochschule für Bildende Künste, die jeweils für das Bühnenbild zuständig ist. Durch die enge Abstimmung aller Beteiligten sollen ungewöhnliche Ideen die Chance zur Erprobung erhalten.

Link: www.semperoper.de

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