Partner - Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Das Institut für Neue Musik der Dresdner Musikhochschule hat – nicht zuletzt mit Hilfe einer neu geschaffenen Stelle – in wesentlichem Maße die Koordination der unterschiedlichen Aktivitäten innerhalb von KlangNetz Dresden übernommen. Nicht zuletzt bei den Projekten mit drei der renommiertesten Klangkörper der Stadt (Staatskapelle, Philharmonie und Dresdner Kammerchor) ist das Institut für Workshops und Gesprächsveranstaltungen zuständig.

So wird der jährlich wechselnde „Capell-Compositeur“ der Staatskapelle – den Anfang machte Isabel Mundry, ihr folgten inzwischen Bernhard Lang und Rebecca Saunders– in einer Projektwoche und weiteren Aktivitäten in der Hochschule vorgestellt. Studenten spielen Werke des Capell-Compositeurs, ein kleines Symposium widmet sich einem mit ihm/ihr zusammenhängenden Themenbereich. Gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie wurde das Projektensemble KlangNetz Dresden gegründet, das Musiker des renommierten Dresdner Klangkörpers und Studenten der Musikhochschule für die Realisierung zeitgenössischer Musik zusammenbringt.

Ein besonders wichtiger Akzent liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit dirigierenden Komponisten wie Hans Zender, Enno Poppe und Beat Furrer, die bei ihren Dirigaten jeweils auch eigene Konzepte vorstellen sollen. Regelmäßig arbeitet das Ensemble mit Prof. Ekkehard Klemm, Leiter der Dirigierklasse an der Dresdner Hochschule für Musik.

Das einmal jährlich stattfindende Projekt „Erste Anhörung“ basiert auf einer zweiten, völlig neuen Kooperation zwischen Hochschule für Musik und Dresdner Philharmonie. Zwei bis drei Werke von Kompositionsstudenten werden von der Dresdner Philharmonie unter der Leitung eines mit zeitgenössischer Musik vertrauten Gastdirigenten vorgestellt. Die Werke werden am Vormittag erarbeitet und am Nachmittag in einem moderierten Workshop-Konzert erstmals aufgeführt. Hinter dem Titel „Dresdner Diskurse zur Neuen Musik“ verbirgt sich ein weiteres Teilprojekt.

Jedes Jahr wird ein namhafter Komponist der Gegenwart für 3-4 Tage nach Dresden eingeladen, um mit ihm in einem Portraitkonzert, das Studenten der Hochschule für Musik bestreiten, sowie in begleitenden Workshops über ästhetische Fragen der Gegenwart zu diskutieren.

In dem in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum der Künste jährlich ausgetragenen Symposium zur Musik der Gegenwart geht es um die Reflektion von Strömungen des heutigen Komponierens. Das Projekt "Neue Musik erleben und gestalten" möchte in Zusammenarbeit mit verschiedenen KlangNetzpartnern neue Impulse für die Vermittlung von Neuer Musik an Dresdner Schulen setzen.

Bei diesem Projekt arbeiten Schüler Dresdner Mittelschulen und Gymnasien mit professionellen Komponisten der Neue-Musik-Szene zusammen. Bei einem gemeinsamen Konzertbesuch lernen sie ausgewählte zeitgenössische Kompositionen kennen, bevor sie unter Anleitung „ihrer“ Komponisten eigene Stücke in zeitgemäßer Tonsprache entwickeln.

Im Rahmen der Reihe „Global Ear“ im Societaetstheater stellen mehrmals im Jahr unterschiedliche Ensembles und Solisten Musik aus aller Welt in Dresden vor. Es geht dabei, auch in begleitenden Workshops in der Musikhochschule, um Einblicke in Musikauffassungen, die von den in Europa vorherrschenden teilweise grundlegend abweichen. Die Reihe setzt mit ihren interkulturellen Akzenten – die in einer Stadt wie Dresden auch kulturpolitisch von ganz besonderer Bedeutung sind – auf das spannungsvolle Zusammenspiel von zeitgenössischer und traditioneller Musik. Eines der drei bis vier Jahr für Jahr ausgetragenen Konzerte findet jeweils im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele statt.

In der Reihe „Musik im Museum“ im Leonhardi-Museum geht es insbesondere um Querbezüge zwischen Musik und bildender Kunst (s. auch unter „Leonhardi-Museum“).

Link: www.hfmdd.de

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